Großer Sitzungssaal soll in "Hysterischer Sitzungssaal" umbenannt werden Bald ein „Hysterischer Sitzungssaal“ in Ingolstadt?

Bald ein „Hysterischer Sitzungssaal“ in Ingolstadt?

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik 253 Views Keine Kommentare

Initiative fordert Umbenennung analog zum Historischen Sitzungssaal

In Ingolstadt gibt es einen Historischen Sitzungssaal im Alten Rathaus. Dort geht es meist sittsam, anständig und irgendwie historisch zu (sehr oft sind es ja auch alte Leute, die dort von alten Leuten empfangen werden). Analog dazu sollte man den Großen Sitzungssaal im Neuen Rathaus zum „Hysterischen Sitzungssaal“ machen. Das fordert eine Gruppe von Sprachforschern, die schon das überflüssige „l“ aus dem Kavalier Dal(l)wigk erfolgreich gestrichen hat. „Wir haben die Umbenennung in Hysterischen Sitzungssaal bereits bei der Regierung von Oberbayern beantragt,“ erklärt der emeritierte Psychologieprofessor Albert Donaubrauer aus einem unbedeutenden Ingolstädter Stadtteil. „Die zusätzliche Kategorisierung ‚hysterisch‘ beschreibt die Vorgänge vor Ort äußerst treffend. Als Psychologe erkenne ich in den Diskussionen alle Facetten menschlicher Emotionalität, an denen sich wunderbar Eigenschaften wie Verfolgungswahn, Selbstüberschätzung, Schadenfreude, Sturheit oder Entscheidungsschwäche erforschen lassen.“ Albert Donaubrauer würde es daher auch außerordentlich bedauern, wenn der Audio-Live-Stream in Zukunft gestrichen werden würde. „Ich liebe diese Übertragungen!“ Mit der bezeichnung Großer Sitzungssaal könne man sich grundsätzlich nicht anfreunden, weil diese zu beliebig sei und und unterstelle, hier würde sich Großes ereignen.

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