Chinesen kaufen Ingolstädter Stadttheater

Chinesen kaufen Ingolstädter Stadttheater

Arzenheimer . Veröffentlicht in Politik, Wirtschaft 213 Views

Gebäude wird in Ingolstadt durch originaltreuen Neubau ersetzt – plus Wolkenbügel

Miteinander arbeiten, voneinander profitieren. Das funktioniert, wenn man sich die Beziehung China-Ingolstadt ansieht, mittlerweile nicht nur auf dem Gebiet der Autoindustrie. Wie das Erna Magazin aus extrem verschwiegenen Kreisen unter Androhung der Veröffentlichung pikanter Daten exklusiv erfahren hat, ist am Rande des Deutsch-Chinesischen Automobilkongresses im Ingolstädter Stadttheater gleich das ganze Stadttheater verkauft worden!

Eine chinesische Delegation aus der Provinz Guandong, wo bereits erfolgreich das österreichische Dorf Hallstatt komplett nachgebaut wurde, hat nun auch das denkmalgeschützte, aber leider recht marode Ingolstadt Stadttheater gekauft. Die entsprechenden Verhandlungen sollen wegen der hohen Geheimhaltungsstufe nicht auf Mandarin, sondern auf Nektarin und Aubergin geführt worden sein. So war von den Geschäft beinahe nichts nach außen gedrungen, hätte nicht eine Simultandolmetscherin gleich ein Foto von sich und dem Original-Stadttheater per WeChat nach Hause verschickt. Das Bild wurde von einem Überwachungsspezialisten abgefangen, der es wiederum an den Vorsitzenden der Delegation aus Guandong geschickt hat, der es leichtsinnigerweise einem Ingolstädter Stadtrat gezeigt hat, der nun aufgrund pikanter Ereignisse aus seiner Vergangenheit durch das Erna Magazin zur Informationsherausgabe „überredet“ werden konnte.

Millionen für exakte Stadttheater-Kopie plus Wolkenbügel

Offenbar ist es einer Charme-Offensive von Bürgermeister Sepp Mißlbeck geschuldet, dass die Chinesen rund 450 Millionen Euro für das Gebäude an die Stadt Ingolstadt zahlen (inkl. aller Vermarktungsrechte für Merchandisingartikel allerdings). Dieser Geldregen ermögliche es nun, an der selben Stelle in Ingolstadt das selbe Stadttheater noch einmal exakt zu bauen – aber voll funktionstüchtig. Warum sollen denn immer nur die Chinesen alles kopieren? Die Kaufsumme würde überdies auch noch die leidige Kammerspiel-Diskussion beenden: „Da ist locker noch ein Wolkenbügel drin,“ soll ein Mitglied der Ingolstädter Verhandlungsgruppe geäußert haben.