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Designstudie

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Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere, Kultur 491 Views Keine Kommentare

Audi plant das Sondermodell thea-tron. Mit theatralischem Navi und mehr.

Offiziell ist es nur eine Kooperation zwischen zwei renommierten Institutionen. Die Partnerschaft zwischen Audi und dem Ingolstädter Stadttheater. Aber hinter den Kulissen spielt sich – nein, kein Drama ab. Im Gegenteil. Man befruchtet sich gegenseitig. Dem Erna-Magazin liegen geheime Dokumente vor, die belegen, dass die Audi Familie um ein Mitglied reicher wird. Angeblich ist der Audi thea-tron fast serienreif. Das kleine, schnittige Modell soll die Partnerschaft mit dem Theater auch auf der Straße widerspiegeln.

Das Fahrzeug wird es in „theatralic grey“ (analog zum schicken Betongrau des Theaters) oder in einem Design passend zum jeweiligen Spielzeitmotto geben. Momentan wäre das „rainbow“.

Die Sitzbezüge in „curtain red“ werden aus dem selben Material gefertigt wie der Vorhang im Großen Haus des Stadttheaters.

Das eigens für den thea-tron entwickelte Navigationsgerät zitiert Klassiker der Theatergeschichte, wenn das Auto ein entsprechendes Ziel an- oder durchfährt. So werden in der Schillerstraße Ausschnitte aus „Die Räuber“ (auf Wunsch in der Bonfire-Version) eingespielt. Für alle Goethestraßen sind Passagen aus „Faust“ vorgesehen und auch Plätze und Straßen, die nach Brecht, Büchner, Fleißer, Kleist und Hauptmann benannt wurden, werden in dieser Navi-Variante berücksichtigt.

Den Audi thea-tron wird es außerdem in den sportlichen Editionen „Salzburger Festspiele“ und „Wagner Festspiele“ geben. Diese zeichnen sich durch enorme Wuchtigkeit und Monumentalität der Motorisierung aus, sind allerdings wegen diverser Empfindlichkeiten nicht ganz einfach zu steuern.

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