Diskriminierende Suche nach Schanzer Christkin(d/m/w)

Diskriminierende Suche nach Schanzer Christkin(d/m/w)

Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere, Gesellschaft 65 Views

Verein für weihnachtliche Gendergerechtigkeit fordert neutrale Ausschreibung.

Seit Jahren kritisiert der Verein für weihnachtliche Gendergerechtigkeit (VwGG) das Auswahlverfahren für das Ingolstädter Christkind, jetzt möchte man rechtliche Schritte einleiten. Es könne nicht sein, dass ausschließlich weibliche Personen für dieses Amt in Frage kämen, auch wenn diese einen wunderbaren Job gemacht hätten. Gleich mehrere Argumente würden dafür sprechen, den Job zumindest genderneutral für alle Geschlechter auszuschreiben: „Wenn dieses Wesen Christus als Kind darstellen soll, dann ist es ja wohl ohne Frage männlich,“ betont der Sprecher der Gruppe, Carolin-Ludovica Meier. Und er/sie/d ergänzt: „Betrachtet man die Bezeichnung `das Christkind` ist hier gar von einem Neutrum auszugehen.“ Die Job-Vergabe an ausnahmslos weibliche Bewerber sei daher zutiefst diskriminierend, so der VwGG.

Um ab dem kommenden Jahr eine entsprechende Änderung des Auswahlverfahrens zu erreichen, habe man eine entsprechende Klage beim Amtsgericht in Ingolstadt eingereicht. Zur Not kämpfe man sich durch alle Instanzen – bis ganz nach oben, in die himmlischte Instanz, meint Carolin-Ludovica Meier.

Foto: Christkind 2018 Ann-Kathrin Milleder / Archiv

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