Dieser Compliance-Schmarrn ruiniert die Bilanzen der Ingolstädter Veranstalter. Dramatischer Zuschauerschwund befürchtet

Dramatischer Zuschauerschwund befürchtet

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft 437 Views Keine Kommentare

Compliance Regeln für Stadträte schlagen voll durch.

Vorbei ist sie, die Zeit, in der Ingolstädter Stadträte/innen hemmungslos kostenlos Konzerte und Theateraufführungen besucht haben oder sich zu Sportevents einladen ließen. Der oder die sogenannte/r „Compliance“ macht den Damen und Herren nun einen Strich durch die Rechnung, die ja nie eine echte Rechnung war, weil ja alles gratis gewesen ist. „Seitdem ich meine Eintrittskarten selber kaufen muss, informiere ich mich vorher, wo ich eigentlich hin gehe“, gibt ein Stadtrat zu, der anonym bleiben will. „Ich hab ja gar nicht gewusst, was sowas kostet. Meine Frau lasse ich seitdem auch zu Hause.“ Die neue, strenge Regeltreue, die nun in Ingolstadt auf die Volksvertreter angewendet werden soll, hat weitgehende Konsequenzen und kann für manch eine Branche sogar richtig bedrohlich werden. Das „normale Volk“ freilich könnte durchaus profitieren.

Rein mathematisch ergeben sich aus den Compliance Regeln folgende Auswirkungen:

Negativ:
Im Audi Sportpark sinkt die Belegung des Business-Bereichs um 28 % .
Positiv:
Gleichzeitig stiegt die Chance, am Büffet noch was zu bekommen, um 33 %.

Negativ:
Im Ingolstädter Stadttheater verringert sich die Auslastung um 24 %
Positiv:
Die Chance auf Plätze in den vorderen Reihen stiegt um 76 %.

Negativ:
Starkbieranstiche werden mangels anwesender Politiker ins Pegelhäuschen am südlichen Donauufer verlegt.
Positiv:
Wer trotzdem noch kommt, wird garantiert derblekt.

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