Ingolstadt am Abgrund! Jetzt hilft nur noch Duterte! Duterte räumt in Ingolstadt auf

Duterte räumt in Ingolstadt auf

Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere, Gesellschaft, Politik 746 Views Keine Kommentare

Korruptionsbekämpfung nach philippinischen Vorbild gefordert

Klinikum-Affäre, Hausdurchsuchungen, bestechliche Politiker, korrupte Busunternehmer, kriminelle Kopier-Tätigkeiten, zu wenig Bio-Hendl auf dem Volksfest – Ingolstadt ist im Hinblick auf mafiöse Machenschaften das Calabrien von Deutschland. Doch einigen rechtschaffenden Bürgern reicht es nun!

Eine sogenannte „Koalition gegen Korruption und Kriminalität“ (KKK) hat den philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte jetzt nach Ingolstadt eingeladen, um hier endlich mal ordentlich durchzugreifen. „Seine Erfolge auf den Philippinen sind erstaunlich“, erklärt KKK-Sprecher Mauritius D. (Name von der Redaktion nach diversen Drohungen geändert). „Dieser Mann hat als einziger das Zeug, diesen ganzen Haufen von XXXXXXX in Ingolstadt aufzuräumen. Der Rechtsstaat hat doch ausgedient. Was wir brauchen sind keine Anwälte, sondern echte Kerle, die knallharte Regeln aufstellen und deren Einhaltung selbst streng überwachen.“ Die bisherigen Compliance-Regeln der Stadt Ingolstadt sind den KKK-Aktivisten außerdem viel zu lasch. „Sogenannte Volksvertreter sollten stolz darauf sein, ihr Volk vertreten zu dürfen und nicht auch noch Geld, Eintrittskarten, Fördermittel, Bier, Parkplätze, Immobilien oder die geilsten Sitzplätze im Theater bekommen. Wer Kohle einsacken will, der soll gefälligst für betrügerische internationale Großkonzerne arbeiten.“

Die KKK plant einen Vortragsabend mit Rodrigo Duterte auf dem ehemaligen Gießereigelände (der Präsident interessiert sich nach eigenen Angaben sehr für die Historie der Geschützherstellung), Titel des Abends für geladene Gäste und geladene Waffen (ohne Büfett!) ist: „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße. Warum man(n) manchmal auf Rechtstaatlichkeit scheißen bzw. schießen soll.“ Im Anschluss an den Vortrag wird Herr Duterte sein äußerst effektives Anti-Korruptionsprogramm anhand einiger praktischer Beispiel vor Ort demonstrieren.

Foto: Regierung der Philippinen

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