Der Eichstätter Herzogsteg wurden von zu vielen zu schweren Fußgängern benutzt Eichstätter zu schwer für Herzogsteg

Eichstätter zu schwer für Herzogsteg

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Wissenschaft 1024 Views Keine Kommentare

Ursache für die plötzliche Überbelastung ist geklärt.

Es waren wohl die sprichwörtlich genussvollen Adventstage, die dem Eichstätter Herzogsteg den Rest gegeben haben: Zu viel Gewicht bewegte sich über den Steg, so dass er Mitte Dezember geradezu in die Knie gegangen war. Eine Studie der geografisch-kulinarischen Fakultät der Alkoholischen Universität kommt zu dem Schluss, dass die Brücke für eine derart hohe Anzahl an übergewichtigen Fußgängern nicht ausgelegt war. Grundsätzlich habe der Durchschnitts-Eichstäter im Herbst ca, 2,3 Kilogramm zugenommen, so die Studie. Dazu kommen die Tagestouristen, die vor allem beim Rückweg aus der Stadt nach dem durchschnittlichen Genuss von 1,8 Stück Sahnetorte ebenfalls zu einer extremen Brückenbelastung würden. „Das war einfach alles zu viel für das filigrane Brücklein!“ erklärt Jonas Jörgensen, Student und Mitglied der „Forschungsgruppe Herzogsteg“.

Zwar arbeite das THW nun an einer Ersatzbrücke, aber auch die ist nicht unendlich belastbar. Deshalb werden die Benutzer der Brücken(n) künftig vor dem Betreten der selbigen gewogen – wer zu schwer ist, muss den Umweg über die weitaus massivere Spitalbrücke nehmen. Die Stadt arbeitet bereits an der Installation zweier Waagen, die im Fußweg installiert werden. Die Messvorrichtung gibt die Messwerte automatisch an die Leitzentrale im Rathaus durch und fährt gleichzeitig ein Gitter hoch, dass es der Person unmöglich macht, den Steg zu betreten. Die AOK hat in diesem Zusammenhang bereits angekündigt, zusätzliche „Schlank in den Frühling“ Kurse in Eichstätt anzubieten.

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