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Ein Schild für das Monster

Ein Schild für das Monster

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur 564 Views Keine Kommentare

Künstler stellt Gegenentwurf zum Reinheitsgebotsschild vor

„Definiert sich diese Stadt denn nur über das Saufen?“ fragt sich Janoslav Kubelka-Stigeliski-Potz, renommierter Performance Künstler und Inhaber eines sehr sehr dunklen Ateliers irgendwo im Ingolstädter Klenzepark. Als militanter Anti-Alkoholiker kann er dem Jubiläum zum Reinheitsgebot absolut nichts abgewinnen. Seine Leidenschaft gehört der Finsternis und den dunklen Gestalten der Literaturgeschichte. Gerade erst hat er seinen Aquarellzyklus „Frust des Lichts“ fertiggestellt, der ausschließlich mit tiefschwarzer Sepia Tinte gefertigt wurde. „Aber das Gruseligste, was in Ingolstadt neben dem Q7 jemals erschaffen wurde, ist Frankensteins Monster,“ betont er. Deshalb hat er ein Autobahnschild entworfen, das künftig anstelle des Hinweises zum Audi Forum platziert werden soll. Und natürlich an der Alten Anatomie. „Spätestens 2018, wenn sich die Erstveröffentlichung von Mary Shelleys Roman zum 200ten Mal jährt, wird das Schild Geschichte schreiben!“ ist sich sein Schöpfer sicher. Also der Schöpfer des Schildes und nicht der des Monsters. Wobei die Schöpferin des Schöpfers des Monsters ja schon Geschichte geschrieben hat. Kompliziert, diese Kunst……

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