Job für Problembischof

Job für Problembischof

Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere, Gesellschaft 1096 Views Keine Kommentare

Tebartz-van Elst lehrt Wirtschaftsethik an WFI.

Diese Nachricht hat eingeschlagen wie der Blitz: der beurlaubte Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bekommt einen Lehrstuhl an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Die einzige Katholische Uni im deutschen Sprachraum fühle sich verpflichtet, dem in Ungnade gefallenen Kirchenmann wieder ein erfülltes Leben zu gewährleisten. Die endgültige Entscheidung fiel beim Dies Academicus in einem persönlichen Gespräch zwischen dem Großkanzler, dem Erzbischof von München-Freising Reinhard Marx und Uni-Präsident Prof. Richard Schenk.

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Reinhard Marx und Richard Schenkl beim Dies Academicus

Schwerpunkt pastorale Wirtschaftsethik

Die neue Wirkungsstätte des Bischofs wird die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät in Ingolstadt sein. „Kein Bischof hat derart großes Wissen auf dem Gebiet der Finanztransaktionen angehäuft, wie seine Exzellenz Tebatz-van Elst. Von seinen, durchaus auch leidvollen Erfahrungen, sollen nun junge, aufstrebende Wirtschaftsexperten profitieren“, so ein Sprecher der Hochschule. An einer Katholischen Universität komme außerdem die christlich-moralische Komponente hinzu, weshalb Tebartz-van Elst den Lehrstuhl für katholische Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt pastorale Wirtschaftsethik bekomme. Ein Lehrstuhl, der eigens für ihn geschaffen wurde. „Wir freuen uns, einen so kompetenten Dozenten in unseren Reihen zu haben.“ Unklar ist derzeit noch, ob Tebartz-van Elst auch Vorlesungen im Bereich Marketing halten wird. Grundsäzlich wäre eine Veranstaltunsgreihe unter dem Motto „Erfolgriche Selbstvermarktung – Risiken und Chancen im Soannungsfeld zwischen Vatikan und freier Presse“ vorstellbar. Praktischerweise wird der als “Problem-Bischof” geschmähte Tebartz-van Elst bald im Kloster Rebdorf einziehen, Erna berichtete http://erna-magazin.com/?p=233.

Übrigens: Der letzte, der sich mit Silbertalern ausgesprochen gut ausgekannt hat, war ein gewisser Judas. Allerdings hat er seine umstrittene Transaktion mit dem Leben bezahlt.

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