Konkreter geht’s nicht – die MKKippe

Konkreter geht’s nicht – die MKKippe

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur 130 Views

Objektvorstellung des Werks „Mutter. Vater. Christ. Kind.“ im Rahmen des Ingolstädter Kippenwegs

Jedes Jahr zum Advent holt Anja Sophia Tagbreiter-Dwirkowitz ihren „Schatz“ wieder aus den Untiefen des Archivs im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt. Ihr „Schatz“, das ist ein Konkretes Kippenkunstwerk mit dem Titel „Mutter. Vater. Christ. Kind.“ aus dem Jahr 1985. Liebevoll staubt sie das einzigartige Ensemble mit dem Spitznamen „MKKippe“ ab, leuchtet es neu aus und stellt es in eine Abstellkammer des Museums. Hier können Besucher des Ingolstädter Kippenwegs das Werk nun erstmals besichtigen. „Es freut mich unwahrscheinlich, dieses spannende Objekt nun auch einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Immerhin drei Leute waren schon da! Oder besser vier. Aber der vierte wollte nur den Zählerstand der Heizung ablesen, fand das Werk aber auch ganz toll.“

Die große Kunstkritikerin Dr. Patina Flourescence schreibt dazu:
„In seiner konkreten Schlichtheit, seiner Reduktion auf das Wesentliche, nämlich das Thema Mutter, Vater, Kind, spricht es den Betrachter ganz direkt an. Und doch hat diese bescheidene Zusammenkunft, die sich fernab jeglicher Barocker Pracht bewegt, eine besondere Strahlkraft, die durch neonfarbene Akzente besonders betont wird. Diese Farben, die in den 1980er Jahren einer ganzen Generation von schwarz-weiß denkenden Menschen nicht nur die Augen geöffnet, sondern auch den Horizont erweitert haben, stecken auch heute noch voller Kraft. Und sie vermitteln zusammen mit den Skulpturen eine Botschaft: Simplify your Weihnachtsfest. Konkrete Kippenkunst at its best.“