Mit Blumen gegen die Pleite - bekommt Eichstätt eine Gartenschau? Mikro-Gartenschau statt Landesgartenschau

Mikro-Gartenschau statt Landesgartenschau

Erna Magazin . Veröffentlicht in alles andere, Gesellschaft 116 Views

Erna Magazin erinnert an abgelegte Eichstätter Pläne.

Jetzt will Eichstätt auf´s Ganze gehen und eine große Landesgartenschau veranstalten! Dabei hat´s ja mit der kleinen Gartenschau schon mal gar nicht geklappt. Dabei lagen schon damals Pläne für eine Mikro-Gartenschau in der hintersten Schublade der Eichstätter Tourist-Info. Ein Projekt, das man mit stark gekürzten Mitten trotzdem gefahrlos umsetzten könnte! Das ist nachhaltig, weil es die Stadtkasse nicht belastet und trotzdem Touris nach Eichstätt lockt. Klein wäre das neue Groß.

Das Gelände dafür ist bereits ausgesucht: auf den wenigen Quadratmetern Grünfläche vor dem Stadtbahnhof kann problemlos eine solche Mikro-Gartenschau durchgeführt werden. Die Pflanzen sind schon da, die leer stehende Bahnhofsgaststätte kann in eine Retro-Erlebnis-Gastronomie umfunktioniert werden nach dem Motto: Futtern wie bei Muttern in den 1960ern. Das Gelände lässt sich mit übrigen Absperrgittern vom Bauhof mühelos einzäunen, um dann Eintritt von den Besuchern zu nehmen. 22,50 Euro pro Personen scheinen für dieses exklusive Erlebnis gerechtfertigt (inkl. Leberkässemmel vom Schneider oder Schneller-Breze). Die Lichtkünstler um Cendra Polsner werden jeden Abend florale Muster an den Bahnhof beamen und vom Hotelbalkon gegenüber werden dazu Blumen gestreut.

Die Verkehrsanbindung mit Busbahnhof, Bahnhof und Bundesstraße ist perfekt! Als Schirmherr ist Edmund Stoiber im Gespräch, der in seinen berühmtesten Reden gerne von Bahnhöfen schwärmte. Hier in Eichstätt sind es sogar weniger zehn Minuten zum Bahnhof und man kann nebenbei einige Blumen hinrichten.