Mit Landebahn verwechselt

Mit Landebahn verwechselt

Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere 533 Views Keine Kommentare

Ingolstadt entgeht nur knapp einer Katastrophe.

Wie erst jetzt bekannt wurde, wäre am ersten Adventswochenende eine Lufthansamaschine beinahe in der Ingolstädter Altstadt gelandet. Nur knapp ist man einer Katastrophe entgangen, das haben die Erna Recherchen nun ergeben. Lufthansapilot Erik Jens Nuschel hatte in einem Anfall von Größenwahn auf manuelle Steuerung umgestellt, um der neuen Stewardess Christina „Kiki“ Hagenbühl sein Können am Steuerknüppel zu beweisen. Allerdings schätzte er die Entfernung zum Flughafen Franz-Josef-Strauss in München nicht ganz richtig ein. Als er die Beleuchtung der Ingolstädter Innenstadt, die dieses Jahr besonders glanzvoll ausgefallen ist (andere sprechen allerdings von „LED-Terror“ oder einer unverhältnismäßigen „Birnchenparade“) sah, wähnte er sich bereits im Landeanflug und hielt er sie für die Lichter des Flughafens in München. Erst als „Kiki“ die Sicht auf die Umwelt wieder völlig frei gab, erkannte er das Ingolstädter Münster und konnte den Airbus gerade noch hochziehen.

Der Vorfall wurde bislang nicht bekannt, um die Öffentlichkeit nicht in Panik zu versetzen. Internen Lufthansa-Statistiken kommt so etwas alle zwei Tage irgendwo in Deutschland vor. „In der Adventszeit taucht das Phänomen der sogenannte Pseudo-Landebahnen wir immer öfter auf“, erklärt Hans Aufderhuht von der Flugaufsicht am Munich Airport. „Unserer Meinung nach sollte man überdimensionierte Weihnachtsbeleuchtungen im Bereich von Großflughäfen komplett verbieten.“

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