MKKD Desaster: Verantwortlicher Wünschelrutengänger identifiziert

MKKD Desaster: Verantwortlicher Wünschelrutengänger identifiziert

Erna Magazin . Veröffentlicht in alles andere, Kultur 439 Views

Wenig feinfühliger Experte Schuld an Falscheinschätzungen beim MKKD Projekt

Zehn Millionen mehr für das künftige Museum für Konkrete Kunst und Design – die Kostensteigerung hat für Wut, Verzweiflung, Bestürzung in Politik und Verwaltung gesorgt. Doch wer ist Schuld an diesem sprichwörtlichen Schlam(m)assel? Investigative Ermittlungen eines Privatdetektivs im Auftrag des Recherchekollektivs von Erna Magazin, Dönerkurier und „Ingolstadt-gestern“ haben einen Mann ausfindig gemacht, der höchstwahrscheinlich ganz alleine das Desaster verursacht hat. Alois Grubgrammer aus dem Donaumoos wurde vom Architekturbüro Schwerkraft-Architekten aus Wien als Wünschelrutengänger eingesetzt, um die Wasseradern und Wasserweg im Baugrund zu erspüren. Auf dieser Grundlage wurde der Gründungsplan gegründet. Offenbar hatte jener Herr Grubgrammer aber seine gewohnte Feinfühligkeit mit dem letzten Schoppen Weißwein an einer Bar in Ingolstadt abgegeben, bevor er zur Tat schritt. Bewirtungsbelege, die dem Erna Magazin vorliegen, legen diesen Schluss nahe. Der diplomierte Wasseradernerfühler legte den Architekten und Planern in seinem angefeuchteten Zustand eine deutlich zu trockene Analyse vor, die nun ausgebadet und gebaggert werden muss. Das Recherchekollektiv legt der Stadt Ingolstadt nahe, den Mann zumindest auf Schadenersatz zu verklagen.

Unterdessen arbeitet die Ingolstädter Verwaltung mit Hochtouren an Alternativplanungen. Sollte das MKD nun sprichwörtlich den Bach bzw. die Donau runter gehen, gibt es bereits folgende Nutzungsvorschläge

  • Einbeziehung des nassen Untergrunds zur Einrichtung eines Maritim-Museum
  • Errichtung eines Museums für Museumsbaustellen
  • Außenstelle des Wonnemar als historisches Erlebnis- und Schlammbad
  • Ein anderer Plan sieht vor, die vom Naturschutz stark kritisierte DiscGolf Anlage vom Hindenburgpark auf das Gelände zu verlegen und die eh schon sterbende Museumsbuche von bösen Frisbee-Scheiben beschießen zu machen

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