Alles wird gut. Jetzt kommt die FairWaltung in Ingolstadt. Nach Fair-Trade jetzt FairWaltung

Nach Fair-Trade jetzt FairWaltung

Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere, Gesellschaft, Politik 736 Views Keine Kommentare

Stadt Ingolstadt strebt weitere Zertifizierung an.

Gerade erst wurden fair hergestellte Fußbälle an die Schulkinder Ingolstadts verteilt – schließlich ist man Fair Trade Town – , schon rollt eine neue Welle der Fairness heran. Die Stadt bewirbt sich um die Zertifizierung als „FairWaltungsCity“. Dieses Siegel bekommen Kommunen, die ihre Mitarbeiter leistungsgerecht bezahlen und sie nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums umweltverträglich entsorgen. „98 Prozent unserer Verwaltungsangestellten sind biologisch abbaubar“, erklärt – nicht ohne einen gewissen Stolz – Heribert Grundgütiger aus dem Umweltamt. Lediglich Mitarbeiter mit Herzschrittmacher, künstlichen Hüftgelenken und dritten Zähnen erfüllten die Bio-Voraussetzungen nicht ganz.

Weitere Merkmale einer FairWaltung wurden ebenfalls erfüllt:

  • Fairhandelte Gebührensatzungen für Falschparker
  • FairSprechungen auf politischer und spiritueller Ebene
  • Fairständliche Amtsmitteilungen und Sitzungsvorlagen
  • Fairtreter in sämtlichen Referaten

Außerdem würden sich die städtischen Angestellten als Fairkehrsteilnehmer in der Audi…äh Autostadt Ingolstadt besonders aus zeichnen. All das spräche für eine Zertifizierung als „FairWaltungsCity“. Die Bewerbung wird in wenigen Tagen eingereicht, über eine entsprechende Auszeichnung wird in Rahmen einer großen Fairsammlung in Hannofair entschieden.

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