Knallharter Sparplan: Eichstätt verzichtet auf den Stadtrat
Knallharter Sparplan: Eichstätt verzichtet auf den Stadtrat Problem-Bischof in EI?

Problem-Bischof in EI?

Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere 1306 Views Keine Kommentare

Franz-Peter Tebartz-van Elst könnte schon bald in Eichstätt residieren.

Möglicherweise nimmt das Bistum Eichstätt den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst auf. Dieser Akt der Nächstenliebe sei beim Besuch des Bischofs in Rom angesprochen worden. Wie der Vatikanexperte Luigi Apostolatis dem Erna Magazin mitteilte, habe Papst Franziskus erwogen, Tebartz-van Elst in eine Art vorzeitigen Ruhestand zu versetzen und ihm im Bistum Eichstätt einen standesgemäßen Altersruhesitz zu verschaffen. „Die kleine Diözese in Bayern hat sich einen Namen im Umgang mit Problem-Bischöfen gemacht,“ so Apostolatis. Die Unterbringung des ehemaligen Eichstätter und Augsburger Bischofs Walter Mixa im Frauenkloster Fünfstetten sei eine außerordentlich elegante Lösung. Das Bischofspalais mit einem kleinen Apartement zu tauschen, habe nicht nur zu einer materiellen, sondern auch zu einer seelischen Entlastung geführt. Eine ähnliche Vorgehensweise wünsche man sich auch für Tebartz-van Elst. Nach Informationen von Apostolatis trägt die Personalakte des Limburger Bischofs bereits den Stempel „eh“, was für „espiscopus horribilis“ steht.

Steckt ein Eichstätter Kirchenkritiker hinter den Diffamierungen?

Während sich der Limburger Bischof in Rom um Kopf, Kragen und Amt redet, verhärten sich die Gerüchte, dass ein gewissen Wolfgang S. hinter den Vorwürfen gegen Tebart-van Elst steckt. Der für seine außerordentlich niveauvollen Attacken bekannte Geschäftsmann habe durch seine Kontakte zur Bau-Mafia die Kosten für den Limburger Bischofssitz absichtlich in die Höhe getrieben, um den Bischof anschließend damit ins Verderben stürzen zu können. Das behauptet zumindest die Initiative „Vergebung für Franz-Peter“. Außerdem habe Wolfgang S. den Bischof zum Erste-Klasse-Flug nach Indien überredet, für den Tebartz-van Elst jetzt kritisiert wird. Einen ähnlichen Trick soll der Kirchenkritiker auch schon bei Bischof Mixa angewendet haben, als er ihm einen Koffer mit seinem eigenen Schwarzgeld untergejubelt hatte.

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Neue Bescheidenheit: Das könnte die zukünftige Residenz des Limburger Bischofs in Eichstätt sein. Möglicherweise wird er aber auch im Kloster Plankstetten eine neue Bleibe finden. Das Kloster ist gerade erst für mickrige 16 Millionen Euro saniert worden und dürfte dem baufreudigen Bischof ein ideales Umfeld für die geistige Einkehr bieten.

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