Stoppt den E-Bike Wahnsinn!

Stoppt den E-Bike Wahnsinn!

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik 720 Views Keine Kommentare

Bund der antriebslosen Radfahrer fordert Rad(ar)fallen.

„Erst gestern, da bin ich, mitten auf einer schmalen Brücke, wieder von so einem radelnden oder besser rasenden Rentner überholt worden“, empört sich Ludwig Meier. Der 65-Jährige ist selbst Rentner, aber entschiedener Gegner von elektonisch unterstützter Fortbewegung auf sogenannten E-Bikes. „Wenn ich das Radfahren nicht mehr schaffen, dann soll ich es halt lassen!“ schimpft er. Deswegen hat er auch den Bund der antriebslosen Radfahrer ins Leben gerufen. Als Bewohner eines kleinen Orts im Altmühltal, durch den ein viel frequentierter Radweg führt, muss er täglich mit ansehen, wie unsportliche Menschen sich selbst überschätzen und dank E-Motor über ihre Grenzen gehen. Mit fatalen Folgen, wie Ludwig Meier meint: „Die brettern durch den Ort, dass es nicht mehr schön ist. Die 30er Zone gilt doch nicht nur für Autos, sondern auch für Radfahrer!“

Der Bund der antriebslosen Radfahrer fordert daher verschärfte Geschwindigkeitskontrollen auf Radwegen. „Unser Vorschlag wären Lichtschranken, die an neuralgischen Punkten wie etwa Brücken installiert werden könnten. Am Ende der Brücke könnten die Raser dann gleich ermahnt und zur Kasse gebeten werden.“ Eine andere Methode wäre der Einbau von „Bumpern“, wie sie in den UsA etwa auf Auto Parkplätzen und an Einfahrten zu Krankenhäusern und Schulen üblich sind, um die Fahrer zu künstlich aus zu bremsen. „Wir könnten uns auch einen Umbau der Radwege vorstellen. Eine Spur sollte den E-Bikern vorbehalten sein und eine den echten Radfahrern,“ meint Ludwig Meier. Zusätzlich denken er und seine Mitstreiter über eine Vermummungspflicht für E-Biker nach: „Das dämliche Grinsen, das die immer aufsetzen,weil alles soooooo leicht geht, ist unerträglich!“ schimpft der ehemalige Oberstudienrat, der sich durch das fröhliche Gemüt der unangestrengten Radfahrer in seinem angestrengten Zustand verunglimpft fühlt. Eine entsprechende Petition an Verkehrsminister Dobrindt ist bereits in Arbeit, die Chancen auf eine Umsetzung seien gut. „Wir haben unsere Ideen bereits auf EU-Tauglichkeit überprüft.“

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