Weg mit dem bekloppten Schloss! Freie Sicht auf den Dalwigk!
Weg mit dem bekloppten Schloss! Freie Sicht auf den Dalwigk! Weg mit dem Schloss-Koloss!

Weg mit dem Schloss-Koloss!

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik 254 Views Keine Kommentare

FGI fordert freie Sicht auf den Dalwigk

Aufatmen bei den Mitgliedern der FGI (Freunde des Gießereigeländes Ingolstadt). Nachdem im Stadtrat von jeglichen „überragenden“ Bauten auf der Ostseite des Kavalier Dalwigk abgesehen wurde, halten die Aktivisten ihre Zeit nun für gekommen. „Jetzt können wir auch die Bausünden auf der Westseite des Geländes in Angriff nehmen!“ Gemeint sind damit die Rossmühle und vor allem das Neue Schloss. Letzteres sollte schlichtweg abgerissen werden, fordert die FGI. „Die Wucht des Gebäudes erschlägt die filigrane Bebauung in der Umgebung. Außerdem ist der Bau ein Sinnbild für ein undemokratisches System, das den Bürgern eine monströse Architektur aufgezwungen hat, ohne diese an den Plänen zu beteiligen!“ erklärt Karlheinz Heinzkarl, erster Vorsitzender der FGI. Es gehe nun darum, den Blick auf den architektonisch einzigartigen Dalwigk auch vom Stadttheater aus zu ermöglichen. „Das Hotel- und Kongresszentrum sollte deswegen auch in die Tiefgarage versenkt werden!“

Die Forderung seines Vereins wird unterdessen von weiteren Aktionsgruppe unterstützt, etwa den „Schanzer Sichtachsenfreunden“, der deutschlandweiten Initiative gegen zu viel Schattenwurf in Großstädten (Anti-Scha) und dem Bürgerforum zur Beseitigung diktatorisch errichteter Bauwerke. „Die aktuell im Neuen Schloss stattfindende Kriegsverherrlichung und die Zurschaustellung von Kriegsgerät im Innenhof ist ein zusätzliches Argument, diesen Koloss dem Erdboden gleich zu machen,“ ergänzt Karlheinz Heinzkarl. Es wird nun mit Hilfe einer Anwaltskanzlei ein Antrag auf Abriss des Schlosses erarbeitet, der demnächst dem Freistaat Bayern als Eigentümer des Gebäudes zugestellt werden soll.

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