Obszönes am Straßenrand

Obszönes am Straßenrand

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft 702 Views Keine Kommentare

Eindeutige pflanzliche Gebilde hemmungslos zur Schau gestellt

„Jeden Tag muss ich an diesen Obszönitäten vorbei radeln. Und jedes Mal kann ich mich maßlos aufregen, dass so etwas erlaubt ist!“ Trude Meier-Helmrot ist beim Interview mit dem Erna Magazin derart erregt (ob´s am Objekt der Aufregung liegt?), dass sie noch im Gespräch zu Medikamenten greifen muss, um ihre Nerven zu beruhigen. Seit einiger Zeit nimmt sie die Tabletten, die ihr der Arzt verschrieben hat, nachdem sie einen ungewöhnlich hohen Blutdruck an den Tag legte. Dieser Anstieg des Blutdrucks war das Ergebnis einer „schrecklichen“ Begegnung im Ingolstädter Westen. „Das erste Mal habe ich diese sehr eindeutigen Dinger, also das Zeug, das aussieht wie ein, Sie wissen schon, ein Schniedel, oder so ein Befriedigungsgerät nach meinem Sommerurlaub gesehen. Ich bin fast vom Rad gefallen,“ erinnert sich die Mitarbeiterin eines Versicherungsbüros. „Das kann man doch nicht machen, es kommen doch auch Kinder vorbei!“

Mittlerweile haben sich beim örtlichen Ordnungsamt (wohin sollte man sich auch sonst wenden) mehrere Menschen über Obszönitäten am Straßenrand beschwert. Nach Erna Recherchen wird nun sogar überlegt, die Richtlinien für den Verkauf kürbisartiger Gewächse zu regulieren bzw. normieren. So soll es – ähnlich den EU Richtlinien für Bananen, Gurken und Co. – gewisse Vorschriften, was die Form der Gewächse angeht, geben. Ein erster Entwurf für einen Sitten-Codex für den öffentlichen Gemüse-, Obst und Pflanzenverkauf soll bereits in der Schublade des zuständigen Beamten liegen. Darin heißt es unter anderem: „Das Aussehen des Gewächses sollte in keinem Maße anstößig wirken oder Assoziationen mit erotisierenden oder jugendgefährdenden Produkten zulassen.“ Trude Meier-Helmrot unterstützt die Einrichtung einer Art „Sittenwacht“, um ein Zeichen gegen die zunehmende Pornographisierung der Gesellschaft zu setzen. „Es muss Schluss ein mit dem Schweinskram am Straßenrand!“

 

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