Alles abgeschrieben! Ottheinrichbibel ein verfluchtes Plagiat! Ottheinrichbibel ein Plagiat!

Ottheinrichbibel ein Plagiat!

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft 660 Views Keine Kommentare

Weite Teile des Textes wurden abgeschrieben.

Sie ist der Star der Sonderausstellung „Kunst & Glaube“ im Schloss Neuburg: Die prächtige Bibel, besser bekannt als Ottheinrichbibel, die einen unbezahlbaren Schatz darstellt. Um das Jahr 1530 hat sie der Neuburger Pfalzgraf Ottheinrich fertig stellen lassen. Die Bewunderung der Welt war ihr von Anfang an sicher – und nun das!

„Wir können mit nahezu 99 prozentiger Sicherheit sagen, dass weite Teile des Buches abgeschrieben sind“, erklärt Frater Domenicus Severus. Der Jesuit ist Mitglied einer Splittergruppe von Vatileaks, die sich die Aufdeckung historischer klerikaler Skandale zum Auftrag gemacht hat. Im streng geheimen, exklusiven Gespräch in einer geheimen Krypta unter der Neuburger Schlosskapelle erläuterte er dem Erna Magazin die Erkenntnisse seiner Forschungen: „Meine Kollegen und ich haben über 20 Jahre jede Seite und jeden Buchstaben mit dem Werk einer Gruppe von Schriftstellern verglichen, die sich Evangelisten nannten. Und dabei haben wir eklatante Übereinstimmungen festgestellt. Nahezu der komplette Text ist abgekupfert. Und man hat sich nicht mal die Mühe gemacht, das zu verschleiern!“ Dieses dreiste Kopieren habe bereits beim ursprünglichen Auftraggeber des Buches, dem Ingolstädter Herzig Ludwig VII. begonnen. „Womöglich war er von einem Dämon oder gar dem Teufel besessen,“ meint Frater Domenicus Severus. „Bei Ottheinrich war dies auf jeden Fall der Fall, denn sein Übertritt zum protestantischen Glauben war ein eindeutiger Beweis seiner geistigen und moralischen Instabilität.“ Nun ginge es darum, die aktuellen Vertreter der Autorengruppe „Die Evangelisten“ ausfindig zu machen und über etwaige Entschädigungen zu verhandeln. „Sollte ihr Werk noch weitere male kopiert worden sein, kann das richtig teuer werden!“ Außerdem fordern die Forscher, in der aktuellen Neuburger Ausstellung einen Hinweis anzubringen, dass es sich bei den Texten der ausgestellten Seiten um Plagiate handelt.

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