Ingolstädterin erschlagen

Ingolstädterin erschlagen

Arzenheimer . Veröffentlicht in alles andere 868 Views Keine Kommentare

Gratispublikationen werden zum tödlichen Verhängnis.

Eigentlich wollte Janine S. wie jeden Tag ihre Vormittagszigarette rauchen. Doch es sollte ihr sprichwörtlich letzter Atemzug werden. Beim Verlassen eines Bürogebäudes in der Ingolstädter Innenstadt ist sie von einer Flut an Gratispublikationen erschlagen worden. Urplötzlich und ohne Vorwarnung. Die Polizei geht von einem tragischen Unglück aus: „Derzeit häufen sich die kostenlosen Zeitungen, Magazine und Anzeigenblätter dermaßen, dass dieses Unglück fast schon zu befürchten war,“ so ein Sprecher der Polizei. Dass es nun ausgerechnet die junge Frau erwischt hatte, die sich gerade für eine Umschulung zur Permanent-Make-up Spezalistin angemeldet hatte, ist reiner Zufall. „Es hätte in Ingolstadt fast jeden treffen können, der sich in der Stadt bewegt“, erläutert der Sprecher und er betont, es läge nicht am Inhalt, dass sich so eine schwere Last ergeben hatte, sondern ausschließlich an der Anzahl der Publikationen. „Wir möchten die Bevölkerung bitten, nicht wild drauf los zu publizieren, auch wenn die Aussicht auf Ruhm, Ehre und viele Arschkriecher verlockend ist.“ Angesichts des drohenden Kommunalwahlkampfes sei übrigens eine weitere Zunahme der Publikationsflut zu befürchten.

 

Wir von Erna schließen uns der Meinung des Polizeisprechers ohne wenn und aber an und publizieren weiter online, um Ihr Leben, liebe Leser, nicht zu gefährden!

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