Warum Ingolstadt auf Wasserstraßen setzen sollte.
Warum Ingolstadt auf Wasserstraßen setzen sollte. Wasserwege statt Straßen

Wasserwege statt Straßen

Arzenheimer . Veröffentlicht in Gesellschaft 692 Views Keine Kommentare

Häfen und Kanäle gegen den Verkehrskollaps in Ingolstadt

Die Straßen? Verstopft. Radfahren? Puhhh… ÖPNV? Nicht immer zielführend. Ingolstadt steckt in einem Verkehrsdilemma. Doch die Lösung liegt direkt vor der Haustür: Warum nicht die Donau als Transportweg nutzen? Eine Studie, die dem Erna Magazin vorliegt, befürwortet den Bau mehrerer Hafenanlagen an der Donau in Ingolstadt und den Ausbau von weiteren Wasserstraßen. In der Berechnung des Instituts für intelligente Fortbewegung (IIF) wird der Bau eines Stichkanals zur Audi AG vorgeschlagen. „Ein derartiger Bau wäre wesentlich günstiger als beispielsweise die Einrichtung einer U-Bahn. Außerdem könne ein künstlicher Kanal durch das Landesgartenschaugelände 2020 diesem einen zusätzlichen Reiz und dem Stadtteil eine zusätzliche Aufenthaltsqualität verschaffen.“ So heißt es in der Studie. Ein regelmäßiger Schiffsverkehr bis nach Neuburg oder hinunter nach Vohburg könne die Straßen vor allem zu den Zeiten des Audi Schichtwechsels deutlich entlasten. „Es gibt dabei die Idee, von Audi spezielle Premium-Shuttle-Schiffe entwickeln zu lassen“, erklärt ein Sprecher des IIF. Da früher oder später Automobile mit Diesel- und Benzinmotor Auslaufmodelle werden würden, empfiehlt das Institut Investitionen in Zukunftstechnologien, die die Fortbewegung zu Wasser komfortabler machen können.

Ship in statt Drive in am Donaustrand

Eine weitere innovative Idee wäre ein „flüssiges“ Pendant zum klassischen Drive In. Auf Höhe der Donaubühne im Klenzepark könne ein Ship In angesiedelt werden, bei dem man aus dem Boot heraus Essen und Getränke bestellen und mitnehmen kann. Eine unterirdische Bootsanlegestelle unter dem Stadttheater würde außerdem einen barrierefreien und überdachten Zugang zum Theater ermöglichen. Auch die Saturn Arena könnte über einen kleinen Kanal direkt ans Wasserwegenetz angeschlossen werden. Wer möchte, kann auch mit Schwung aus einer Wasserrutsche im Wonnemar direkt ins Transportboot gleiten. Das würde die angespannte Parkplatzsituation zu bestimmten Großveranstaltungen ebenfalls entzerren.

 

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