Narren fordern grundsätzliche Maskenpflicht im Fasching

Narren fordern grundsätzliche Maskenpflicht im Fasching

Erna Magazin . Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur 182 Views

Wer Masken trägt, hat mehr vom Leben, meinen die Initiatoren einer Petition.

„Jetzt ist unsere Zeit gekommen.“ Da ist sich Tanja Meier sicher. Zusammen mit ihren Freundinnen Ronja und Hermelitta bildet sie seit Jahrzehnten so etwas wie die letzte Faschingsbastion in ihrem Heimatort in der Region IngolStadtLandDings (der hier nicht genannt wird, weil die Damen fürchten, von Spaßbremsen angegriffen zu werden). Und seit Jahrzehnten müssen sie sich spätestens am Weiberfasching anhören, wie doof doch so eine Verkleidung und Maskierung sei. Und überhaupt, diese ganze aufgezwungene Heiterkeit. Als kultivierter, aufgeklärter Bildungsbürger würde man so etwas nicht gut heißen, verlautete es aus dem Neubaugebiet, das vor allem von zugereisten Neureichen bevölkert wird.

„Aber Corona hat jetzt bewiesen – wer Masken trägt, hat mehr vom Leben!“ freut sich Tanja Meier. Deshalb wird sie nun pünktlich zum 11.11.2020 eine Petition für eine gesetzlich vorgeschriebene Masken- und Maskierungspflicht im Fasching starten – auch wenn Corona längst besiegt ist. „Es muss ja nicht mit dem 11.11. beginnen, aber zumindest vom Unsinnigen Donnerstag bis zum Abend des Kehraus sollte eine Maskenpflicht herrschen. Das verhindere nicht nur die Ausbreitung von Viren, sondern sorge auch für mehr Lebensfreude, ist sich Tanja Meier sicher. „Wir haben in den letzten Jahren ja gesehen, was der Niedergang der Faschingskultur aus den Deutschen gemacht hat. Ein Volk von schlecht gelaunten Miesepetern.“

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